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Gewässer



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 Herthasee Spycker See
Die Ostsee

Die Ostsee, auch Baltisches Meer genannt (lat: Mare Balticum, röm./histor: Suevisches Meer nach dem damaligen Stamm der Sueben im heutigen Mecklenburg) ist ein bis 459 Meter tiefes und 413.000 qkm großes Nebenmeer des Atlantischen Ozeans in Europa und gilt als das größte Brackwassermeer der Erde.

In einigen Fällen haben sich Kliffküsten gebildet. Diese ragen als Steilküsten schroff hervor und markieren Geländebrüche im geologischen Untergrund. Eine bekannte Steilküste befindet sich auf der Insel Rügen. Den Königsstuhl mit seinen weißen Kreidefelsen auf Rügen bezeichnet man auch als totes Kliff, da die Felsen nicht ständig von der Brandung erreicht werden.

In der Mitte der südlichen Ostsee verläuft eine der wichtigsten Seeschifffahrtsrouten weltweit, die so genannte Kadetrinne. Sie ist dicht befahren und war in der Vergangenheit gelegentlich im Zusammenhang mit Havarien in den Schlagzeilen.

Der Ostseeraum (die Küsten und Inseln der Ostsee) ist vielfach vom Tourismus geprägt, der neben der Werftindustrie und dem Handel der wichtigste Wirtschaftssektor ist. Ein wesentlicher Aspekt des Fremdenverkehrs ist der Badeurlaub in den Seebädern. Er ist von einer für den Ostseebereich typisch starken Saisonalität gekennzeichnet, welche die Monate Juli und August als Schwerpunkt haben. Andere Angebotsformen, wie Wellness, Fahrrad- oder Kulturtourismus entwickeln sich.

Buhnen bei Glowe Strand bei Glowe Steilküste am Kap Arkona
Ostseebad Binz Blick von der Jaromarsburg
Bodden-Gewässer

Bodden ist der an der Ostsee gebräuchliche Name für vom offenen Meer durch Landzungen abgetrennte Küstengewässer, also große Lagunen, die nur über schmale Flutrinnen mit dem offenen Meer in Verbindung stehen. Boddengewässer sind u.a. bedeutende Vogellebensräume. (Quelle: Wikipedia).
Die vorpommersche Küste ist durch Boddenlandschaften geprägt. Bodden sind dadurch entstanden, dass vormalige Inseln durch stetige Zuführung von Material, hauptsächlich Sand, durch schmale Brücken miteinander verbunden worden sind. Die rückwärtigen Gewässer, die Bodden, sind dadurch größtenteils von der Ostsee abgetrennt worden und mit ihr nur noch durch Rinnen verbunden. Die Namen der Rügen´schen Bodden sind auf der Seite „Insellage“ beschrieben.

Der Große Jasmunder Bodden liegt zentral im Norden der Insel  und ist mit 13 km Länge und 5 km Breite das größte Rügen´sche Bodengewässer: Durch seine fast gleichmäßige Tiefe von etwa 2 m ermöglicht der Binnensee ausgiebige Segeltouren. Einige kleine und schmucke Häfen wie in Ralswiek, Breege oder Lietzow laden zum Anlegen ein. In Ufernähe wird es oft sehr flach. Im Ortsteil Alt-Glowe, direkt am Bodden gelegen, gibt es einen kleinen Bootshafen. Kenner lieben die idyllischen Badeplätze, versteckt hinter Schilf. Hecht- und Zanderangler kommen voll auf ihre Kosten und haben so gut wie immer Petri Heil. Die Entfernung zum Leuchtturm beträgt etwa nur 1 km.

Die Versandung in Ufernähe ist eine gute Vorraussetzung für Sportler die das Surfen erlernen möchten. Sogenannte "Beginnerareals" befinden sich oft in der Nähe von Surf- und Segelschulen. Zu nennen seien hier besonders die Gebiete vor Wiek oder Neuhof (Martinshafen). Weitere beliebte Sportarten sind Kite-Surfen, Tauchen und Angeln, aber auch andere Aktivitäten und Freizeitmöglichkeiten werden angeboten.
Bekannt ist der Große Jasmunder Bodden wegen seiner ausgiebigen Schilfgebiete, die oft unter Naturschutz stehen. Ein großes Naturerlebnis ist im Herbst der Einflug vieler tausend Vögel (haupsächlich Kraniche), wenn sie sich zur geschützten Nachtruhe vorbereiten.

Schon zu Urzeiten wurde der Große Jasmunder Bodden als Seeweg genutzt. Archäologische Funde in Ralswiek belegen das. Dort befindet sich auch die großartige Naturbühne, direkt in Hafennähe. Zwischen Juni und September finden alljährlich die Störtebekerfestspiele statt.

Schilflandschaft am Bodden Großer Jasmunder Bodden bei Polchow


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