Der Leuchtturm zu Glowe www.Ferein-im-Leuchtturm.de Tollstes Ferienhaus auf Rügen  
 
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Natur und Klima



Frühlingsblüte, Sommersonne, Goldenes Laub im Herbst und zauberhafte Winterlandschaften auf Rügen ziehen die Menschen zu jeder Jahreszeit magisch in ihren Bann.

Eine einzigartige Natur zwischen Bodden und Meer verzaubert den Urlauber: Dünen, Kreideküste, Hochmoore mit Fieberklee und Wollgras, versteckte Seen, wildromantische Steilküstenklüfte, tosende Brandung am Steilufer oder ruhiger weiter Sandstrand, kristallklares Wasser, Herbst- und Frühjahrsstürme, urwüchsige Naturstrände, zerklüftete Buchten mit Eschen, Ahorn, Ulmen, Schilf oder Geröll, Wiesen und Heidelandschaften, dunkle märchenhafte Buchen- und Kiefernwälder. Würzige Luft aus Salz, Algen, Gräsern und Blumen dringt in die Nase. Unberührte Naturlandschaften. Auf brach liegendem Kulturland wachsen Kornblume, Klatschmohn und Kamille, auf Mönchgut auch der Storchenschnabel.

Schlüsselblume, Leberblümchen, Goldstern, Lerchensporn und Buschwindröschen bilden im Frühjahr großflächig geschlossene Bodendecken. Im Sommer blühen neben Orchideen auch Waldschwingel und Maiglöckchen.

 
Buschwindröschen Hochmoor in der Stubnitz Klatschmohn und Kornblume

Vogelparadies. Rügen ist ein Vogelparadies. Watvögel, Brandschwalben und einige Möwenarten nutzen die Küsten als Brutgebiete. Die Ufer der Boddengewässer sind die Heimat von Haubentaucher und Wasserralle, Rohrammer und Rohrsänger. Immer im Herbst bietet sich auf Rügen ein grandioses Naturschauspiel: tausende Kraniche, Wildgänse, Enten und Schwäne auf ihrem Weg in den Süden suchen in den seichten Boddengewässern geschützte Nachtruhe. Während des Tages finden sie ihr Futter auf Feldern und kehren dann abends, meist im Formationsflug, zu den Schlafplätzen bei den Flachwasserzonen der Bodden, Buchtenröhrrichten, Erlenbrüchen und Salzwiesen zurück. Der Parkplatz oberhalb von Bobbin (Tempelberg) ist ein sehr beliebter Beobachtungsplatz für den Vogelzug.

Wild. Rot- und Damwild, Reh, Wildschein und Fuchs leben in den Wäldern, auf Jasmund auch Mufflons. Rechnen Sie jederzeit damit, wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, dass auch die Waldtiere Strassen überqueren.

Fische. Die Ostsee beherbergt viele Fischarten, hauptsächlich aber Dorsch und Flunder, Hering und Hornfisch, gelegentlich Lachs und Meerforelle, an den Küsten auch Aal. In den Boddengewässern kommen Hecht, Zander und Barsch, sowie Weißfischarten vor.

Kreidefelsen. Die  Wahrzeichen der nordöstlichen Küsten Rügens sind die Kreidefelsen, insbesondere der Königsstuhl. Kreideabbau findet jedoch an anderen Vorkommen statt. Kreide wird von vielen Industriezweigen benötigt. Sehr bekannt ist – bereits seit der Römerzeit - die Rügener Heilkreide.

Geschützte Natur. Rügen beheimatet mehrere Nationalparks, nämlich den

  • Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit den Gewässern der Ostsee und der westlichen Rügen'schen Bodden
  • Nationalpark Jasmund, dazu gehören der  Königsstuhl (Nationalparkzentrum mit Naturausstellung und Multivisions-Show), die Viktoriasicht, der Herthasee, und die Buchenwälder der Stubnitz welche 2011 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurden, die Wissower Klinken (sind allerdings durch Absturz fast vernichtet),
    und das
  • Biosphärenreservat Südostrügen (hügeliges Gelände mit zahlreichen Aussichtspunkten und Stränden, Rügischer Bodden).
Naturdenkmale

Neben den Feuersteinfeldern bei Mukran sind besonders die Vorkommen von großen Findlungen interessant. Die Blöcke aus Gneis und Granit findet man hauptsächlich an der Nord- und Ostküste. Der größte Findling Namens Buskam mit etwa 600 Kubikmetern Volumen liegt östlich Göhren (Mönchgut) in der Uferzone und ragt etwa 1,50 Meter aus der Ostsee. Weitere größere Exemplare sind der Große Stein bei Nardevitz (104 Kubikmeter), der Stein am Strand von Blandow/Gemeinde Lohme (65), der Siebenschneiderstein (61) bei Gellort am Kap Arkona in der Ostsee, und der Schwanenstein (60) am Strand von Lohme. Unterhalb der Kreidefelsen bei Sassnitz liegt der so genannte „Kleine Helgoland“ mit 41 Kubikmeter Volumen. Weitere etwa 20 kleinere Findlinge zwischen 10 und 30 Kubikmeter kommen an verschiedenen Stellen von Wittow und Jasmund vor.

Feuersteinfelder und Heidekraut Findling "Schwanenstein"

Bäume. Ebenso wie die meisten Findlinge sind viele alte Bäume als Naturdenkmale eingestuft und sind somit geschützt, um „ihre naturgeschichtlichen, landeskundlichen oder wissenschaftlichen Werte zu erhalten“. Besonders interessant wären da die Billroth-Eiche in Bergen, eine Schwarzpappel bei Borchtitz, die Eibe von Buschvitz, vier Eiben in Dubnitz, der „Hochzeitsbaum“ bei Schloss Spyker, die Marrson-Buche in Jarkvitz, die Schwedische Maulbeere in Kloster auf Hiddensee, der Mammutbaum bei Nipmerov, die Stieleiche beim Gutshaus Poggenhof, die Winterlinde in Prosnitz, die Schwarzpappeln in Ralswiek und bei Sagard.
Eine komplette Aufzählung aller Naturdenkmale Rügens würde diesen Rahmen sprengen. Im Leuchtturm gibt es weitere umfangreiche Informationen dazu.

Schwarzpappel bei Borchtitz 4 Eiben in Dubnitz
Klima
Das Inselklima ist eine klimatische Besonderheit: es teilt sich, ziemlich in der Inselmitte, in ein östliches und westliches Küstenklima. Während man im östlichen Teil wegen  seiner starken Luftströmungen schon von kontinentalem Wetter sprechen kann, herrscht im Westen und auf Hiddensee eher ein reizstarkes Seeklima -  hierzu zählt auch der Standort Glowe.

Rügen ist die sonnenreichste Insel Deutschlands mit mehr als 1900 Sonnenstunden im Jahr und es regnet  viel seltener als auf dem Festland. Charakteristisch  sind größere Windgeschwindigkeiten, häufigere Stürme, Küstennebel, sehr wenige Extremtemperaturen und Temperaturschwankungen.

Durch die hohen Druckunterschiede im Frühjahr zwischen Land und Wasser entsteht ein gesundes heilklimatisches Umfeld.

Für das Heilklima der Sommermonate auf der Insel Rügen ist die geringe Luftfeuchtigkeit der nahen Küstenzone  besonders wertvoll. Winde kommen hauptsächlich über die offene Ostsee und bringen reine Luft. Während am Vormittag der Seewind vom Meer zum Land einsetzt und im Tagesverlauf langsam zunimmt, tritt am Abend eine Flaute ein. In der Nacht kehrt sich die Luftströmung um, vom Land zum Meer. Im Hochsommer herrscht häufig beständig warmes Hochdruckwetter, atlantische Tiefausläufer bringen  gelegentlich aber auch feuchtkaltes Wetter. Mai und September sind meist beständige Schönwetter-Monate.

Das Meeresklima mit Sonne und Wind hat eine heilende Wirkung. Nicht zuletzt deswegen hat sich in Glowe auch eine Mutter- und Kind-Kurklinik angesiedelt.

Die Wassertemperaturen der Ostsee bleiben relativ frisch,  sie wärmt sich aber in den flachen Badebuchten angenehm auf. Während des Sommers, bis Ende September kann mit mindestens 17 Grad gerechnet werden. Im Herbst kühlt sich das Wasser wieder allmählich ab, häufig treten längere Schönwetterperioden mit Wolkenbildung auf und es wird oft noch bis in den Oktober hinein gebadet.

Während der kalten Jahreszeiten ist die Luft besonders Jodhaltig. Da die Ostsee zunächst noch nicht stark abgekühlt ist, fallen Kälteeinbrüche auf Rügen dem Festland gegenüber deutlich schwächer mit relativ milden Temperaturen aus. Ostsee und Bodden frieren nur in sehr strengen Wintern zu. Im Herbst und Frühling ist an den Ostseeküsten ein tagelang anhaltender Sturm mit hohen Windstärken keine Seltenheit: ein außergewöhnliches Erlebnis.


Morgennebel Ostseeklima über Hafen und Kurklinik von Glowe


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